MUSIK

Raketenstart

Wie 100.000 Mini-Raketen schossen uns Glückshormone durch den Kopf, als wir den zweiten Song unserer Band geschrieben und mit Johannes Herbst finalisiert haben. Von Anfang an war wichtig: Der Refrain ist ein Gefühlsausbruch an Glückseligkeit – man startet wie vom höchsten Punkt einer Hochschaubahn hinein ins pure Vergnügen.  Die Strophe, der Pre-Refrain – alles spitzt sich darauf zu! 🚀

 

Der graue Alltag kommt schleichend. Und wenn er da ist? Dann hat man oft Schwierigkeiten auszubrechen. Man akzeptiert gewisse Umstände und meint, man könne sie ohnehin nicht ändern – das kennen wir nur zu gut. Das Schöne ist: Manchmal kann man das; oft sogar sofort und zu jeder Zeit! Wir sind davon überzeugt, dass jeder die Zündhölzer für den eigenen Raketenstart selbst in den Händen hält.



„Da setz‘ ich mich nicht rein!“ – hörten wir beim Videodreh im Märchenpark St. Margarethen eigentlich nie. Beide Hauptfiguren, sowohl Ernstl als auch Sadé, hatten sichtlich Spaß! Was sollte man denn sonst tun in einem Freizeitpark, außer Spaß haben?

 

Das war auch unser Gedanke, als wir uns für St. Margarethen entschieden haben. Spätestens wenn man aus dem „Götterblitz“ aussteigt und einem das Herz bis zum Hals schlägt, weiß man wieder, wie sich „Lebendig-Sein“ anfühlt. Sich frei fühlen – Das kann man in Themenparks einfach super!

 

Also Freunde, auf zu den Freizeitparks dieser Welt! Zumindest dorthin, wo es sich wie einer anfühlt! 😍


Lange nicht gefragt

„Kannst du dich eigentlich an den Tag erinnern, an dem du zuletzt nur für Dich etwas gemacht hast?“. Zugegeben – als ich das von meiner Schwester gefragt wurde, brauchte ich für die Antwort erstmal Zeit. Langes Grübeln half nichts. Wir kamen zu dem Entschluss: „Keine Ahnung, aber es passiert offenbar viel zu selten!“

 

Grund genug, um darüber einen Song zu schreiben! Also: Was hält uns eigentlich davon ab, das zu tun, was man am liebsten tut? Grundsätzlich könnte man ja behaupten, man sei selbst dafür verantwortlich. Eine Antwort, die anfangs vielleicht etwas bedrückt, aber in Wahrheit beflügelt – und zum Glück ist es so! Was meinst Du?

 

Am besten einfach mal reinhören und Dich mal die Dinge fragen, die Du dich schon länger nicht gefragt hast! 🏖️


„Wir brauchen ein riesiges leerstehendes Gebäude, bestenfalls etwas heruntergekommen, mit parallel zusammenlaufenden Gängen, viel Sonnenlicht, guter Zugänglichkeit und abwechslungsreicher Umgebung!“ – Nun ja, nichts leichter als das.

 

Genauso viel Glück wie mit der Besetzung unseres Filmteams Albert Car, Luzia Johow und Lukas Köchler, hatten wir mit unserer Location für das erste Musikvideo der Band. Wo zum Teufel wir die Anfangsszene gedreht haben? Tatsächlich war ein großangelegter Kupferdiebstahl – liegt bereits Jahre zurück – für die urige Kulisse verantwortlich und schlussendlich auch dafür, dass das Gebäude ungenutzt blieb und wir das Musikvideo dort drehen durften.

 

Der One-Take nahm zwei Tage Drehzeit in Anspruch und noch viele weitere in der Vorbereitung. Auch wenn es anstrengend, schweißtreibend und sehr aufwändig war, lag man sich zum Schluss gegenseitig in den Armen und sagte: „Mmhhh, Pizza.“, und danach: „Verdammt, wird das gut!“ – Das Resultat kann sich sehen lassen! Wir hoffen, Du siehst es ähnlich wie wir! 😋